So viel Krach in einer Nacht (2001)

Ein lustiges Volksstück in 3 Akten von Bernd Gombold
 
2001 016


Darsteller:

Josef Kainz Gustl: Wirt
Renate Hödl Agnes: seine Frau
Josef Bauer Opa: Vater von Gustl
Ingrid Fuchs Vroni: Hausmagd
Hannes Gruber Martin: Knecht
Alois Heiling Pius: Viehhändler
Marianne Thaller Rosmarie: seine Frau
Gerhard Kainz Peter: Mesner
Monika Schantl Martha: seine Frau
Roman Steiner Schmotz Sepp: einfältiger Junggeselle
Rita Gschiel Lilly: Bardame
Franz Kainz Joschi: Gauner
   
Dagmar Keller Souffleuse

 

Inhalt:

Im Gasthaus „Zur Goldenen Gans“ geht auch an diesem Sonntagmorgen alles seinen gewohnten Gang: Opa Alfons, an den Schaukelstuhl gefesselt, weil er nicht mehr gehen kann, hat mit der Hausmagd zu kämpfen, denn er wird von ihr wieder einmal unsanft gewaschen. Vroni ist zwar eine gute Seele, doch ihre rauhen Umgangsformen machen nicht nur dem Opa sondern auch dem Knecht Martin zu schaffen. Gustl, der Wirt, und seine Freunde Schmotz-Sepp, Mesner Peter und Pius, der Viehhändler, sind, wie so oft, die einzigen und besten Gäste des Hauses. Jeden Sonntagmorgen treffen sie sich zum Kartenspielen and da bleiben die Kehlen bekanntlich nicht trocken - sehr zum Leidwesen von Agnes seiner resoluten Frau.Von ganz anderem Schrot und Korn scheint Herr Joschi zu sein, seit langem mal wieder der einzige Übernachtungsgast in der „Goldenen Gans“. Er behauptet, den Alkohol zu verschmähen und predigt einen gesünderen Lebenswandel - von der ausgewogenen Ernährung bis zur Bewegungstherapie. Agnes und ihre Freundinnen, die Turnerfrauen-Vorsitzende Rosmarie und die Kirchenorganistin Martha, sind sehr angetan von Herrn “Joschi“, zumal dieser ein neuartiges Topf– und Pfannenset anbietet, das das Abnehmen leichter machen soll. Prompt unterschreiben die Damen Kaufverträge für die teuren Töpfe und bestellen auch gleich noch den passenden Herd dazu, selbstverständlich ohne das Wissen ihrer Männer. Agnes ist von der neuen Lebensweise des Herrn Joschi sogar so begeistert, dass sie ihren Speiseplan auf Vollwert– und Trennkost umstellt und aus der „Goldenen Gans“ ein Lokal für Gesundheitsbewusste machen will. Einzig Gustl, der seit Tagen nichts außer Müsli, Quark, Lauch-Zwiebelgemüse und Maisauflauf zu essen bekommen hat, tobt, als er erfährt, dass seine Frau auch noch die schlachtreifen Schweine dem Roten Kreuz für die Tombola gespendet hat. Der zwielichtige Joschi bringt die Damen so weit, dass sie ihn zu einer vermeintlichen Gesundheitswoche mit Kneipp– und Bewegungstherapiebegleiten. Dies ist Gustl und seinen Spezis gar nicht so unrecht. Sie wollen als „Strohwitwer“ wieder einmal richtig „einen drauf machen“ und fahren in die Stadt ...

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